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Geflohenen helfen

1/ An vielen Bahn- und Busbahnhöfen, besonders in Berlin am Hauptbahnhof und am ZOB, werden aktuell Freiwillige gebraucht, vor allem solche mit Russisch- und/oder Ukrainischkentnissen. Einfach vor Ort vorbeischauen und Hilfe anbieten! Oder zuerst hier informieren.

2/ Verfügbare Betten/Zimmer/Wohnungen in eine Liste eintragen (für Geflüchtete, die eine Unterkunft suchen, habe ich hier eine Liste auf Russisch zusammengestellt):

3/ Geflohene oder Flüchtende bzw. sich selbst informieren:

  • Orientierung für HelferInnen zu Anlaufstellen und Hilfsangeboten in Deutschland bietet diese Webseite
  • Eine Übersicht über Hilfsangebote in verschiedenen Ländern der Welt, allgemeine Sicherheitstipps für die Flucht usw. gibt es auf Russisch hier
  • Auf dieser Karte werden gerade alle Orte eingetragen, wo Flüchtende Hilfe erhalten können
  • Infos über die Regelungen und Prozeduren in Deutschland gibt es auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg (gültig für ganz Deutschland) und hier auf Deutsch für Berlin. Hier ist eine weitere, sehr detaillierte russischsprachige Liste. Hier ein illustrierter Leitfaden auf Russisch für Berlin. Ausführliche Informationen auf Ukrainisch für Berlin gibt es hier. Und hier sind Infos für die Schweiz auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch.
  • Libereco bietet Infos in verschiedenen Sprachen zu Grenzübergängen und Einlassmodalitäten, ebenso diese Liste (crowdsourced, keine Gewähr).
  • Inzwischen gibt es praktisch in jeder Stadt oder Region der deutschprachigen und auch vieler anderer europäischer Länder russisch- und ukrainischsprachige Gruppen auf Facebook, Telegram, Whatsapp und/oder Viber, in denen Fragen gestellt werden können, ebenso grenzübergreifende Gruppen. Ein guter Startpunkt ist die Gruppe Мост (Most = Brücke),
  • Sehr nützlich ist auch das Netzwerk nebenan.de, dort lassen sich entsprechende Anfragen und Angebote über ein spezielles Symbol “Ukraine-Hilfe” finden.
  • Praktische Infos für die Schweiz gibt es (auf Deutsch) hier.

4/ Ärztliche und psychologische Betreuung:

5/ Bildung

  • Kostenloses Homeschooling für geflüchtete ukrainische Kinder: zur Anmeldung

6/ Arbeit, Finanzierung, Unterstützung nach Berufsgruppen und Staatsangehörigkeit

  • Jobs for Ukraine ist eine internationale Börse mit Angeboten an Ukrainer/innen
  • Hilfsangebote an geflüchtete/verfolgte Wissenschaftler_innen sammelt u.a. die von mir mitgegründete Arbeitsgruppe PoSoCoMeS
  • Über Hilfsangebote in Deutschland im kulturellen Bereich informiert der Deutsche Kulturrat
  • Die Rechtslage in Deutschland für Bürger/innen von Drittstaaten mit ukrainischem Aufenthaltstitel ist noch unklar: Nach einem Schreiben des Innenministeriums sollen sie nach Registrierung genau wie Ukrainer/innen arbeiten dürfen, es gibt aber wohl auch Pläne, dies je nach “Rückkehrmöglichkeit” in die Heimat unterschiedlich zu handhaben

7/ Hilfe gezielt anbieten

  • Auf Ukraine Helpers können Hilfsangebote für Behördengänge und bei anderen praktischen Fragen eingetragen werden
  • Auf mapahelp.me (weltweit) können Hilfsangebote eingetragen werden.
  • Auf Adiuto.org informieren Hilfsinitiativen (vor allem aus Berlin und Umland, zunehmend aber auch in anderen Teilen Deutschlands) ihren aktuellen Bedarf.
  • Ebenso auf Volunteer Planner (aktuell für Berlin, Stuttgart und Bamberg)